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GLS Bank Festgeld


By Festgeld Journal - Posted on 26 July 2008

Wer ausschließen möchte, dass sein Geld in Kredite für Atomenergie, Rüstung oder Pornografie fließt, findet bei der GLS Bank ideale Anlagemöglichkeiten vor. Die Tabakindustrie sowie Produzenten von Getränken mit hohem Alkoholgehalt erhalten bei dieser Bank ebenso keinen Kredit wie Firmen, die im Verdacht der Förderung von Kinderarbeit stehen oder soziale Mindeststandards bei ihren Beschäftigten nicht wahren. Des weiteren werden Embryonenforschung, Tierversuche und Gentechnik sowie alle hinsichtlich des Umweltschutzes oder der Wirtschaftspraktiken kontrovers diskutierte Techniken und Unternehmen von der Bank nicht durch Kredite unterstützt.
Zudem hat der Kunde die Möglichkeit, selber zu bestimmen, aus welchem Bereich Projekte mit seinen Geldern finanziert werden.

Der Mindestbetrag für eine Festgeldanlage bei der GLS Bank beträgt 50 000 Euro. Der Kunde wählt selber, ob eine automatische Verlängerung der Anlage bei Nichterteilung einer abweichenden Weisung erfolgen soll oder nicht. Die Verzinsung beläuft sich bei einem Anlagezeitraum von 30 Tagen auf 2,8 % und steigt für 90 oder 180 Tage auf 3,5 %. Wird der Betrag für 360 Tage angelegt, zahlt die GLS Bank 3,6 %. Abweichende Anlagezeiträume sind nicht vorgesehen. Bei den angegebenen Werten handelt es sich um Maximalbeträge, da die Kunden dieser Bank zumeist freiwillig auf einen Teil der möglichen Zinsen verzichten, um damit dem Gemeinwohl dienenden Projekten vergünstigte Kredite zu ermöglichen.

Die GLS Bank gehört dem Einlagensicherungsfond der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken an, sodass die bei ihr angelegten Beträge geschützt sind.

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