You are hereBlogs / Festgeld Journal's blog / Festgeld oder Bundeswertpapiere
Festgeld oder Bundeswertpapiere
Anleger, die Wert auf einen festen Zinsertrag sowie der Begrenzung von Risiko legen, haben die Wahl zwischen verschiedenen Anlageprodukten der Banken. Als klassisches Produkt für konservative Kunden bietet sich beispielsweise das Festgeld an.
Es wird für einen festen Zeitraum, beispielsweise sechs Monate oder ein Jahr, angelegt und ist während dieser Zeit nicht verfügbar. Ist der Anlagezeitraum abgelaufen, wird das Geld fällig und der Anleger kann hierüber samt Zinsen verfügen. Festgelder sind trotz ihrer fest gelegten Laufzeit sehr flexibel, denn sie können bereits für nur einen Monat genutzt werden. Somit erreichen Anleger einen deutlich höheren Zins als beispielsweise auf Sparkonten und können kurzfristig wieder darüber verfügen.
Als weitere Alternative für sicherheitsorientierte Anleger eignen sich Bundeswertpapiere. Auch hier gibt es verschiedene Laufzeiten. Bundesfinanzierungsschätze beispielsweise können für ein oder zwei Jahre abgeschlossen werden, Bundesschatzbriefe weisen Laufzeiten von sechs und sieben Jahren auf. Anleger, die täglich über ihr Geld verfügen wollen, können zudem die seit dem 01. Juli auf dem Markt befindliche Tagesanleihe des Bundes erwerben.
Nachteilig ist allerdings, dass für Bundeswertpapiere, sofern sie in der Hausbank verwahrt werden sollen, ein Depot nötig ist, welches wiederum Gebühren kostet. Festgeldanlagen hingegen sind komplett kostenlos, der Zinssatz entspricht somit der tatsächlichen Rendite. Auch sind die Konditionen der Bundeswertpapiere oftmals unter denen von Festgeldern. So erhalten Anleger aktuell für einen einjährigen Bundesfinanzierungsschatz eine Rendite von 4,3% p.a., viele Banken bieten für Festgeld allerdings bis 5,0% p.a.