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Festgeldkonditionen im Vergleich mit anderen langfristigen Anlagen


By Festgeld Journal - Posted on 23 August 2008

Deutsche Anleger sind konservativ. Diese Feststellung wurde bei mehreren Studien immer wieder belegt. Dies führt dazu, dass vornehmlich fest verzinsliche Papiere bzw. Rentenfonds erworben werden, mit denen das Verlustrisiko eingegrenzt werden kann.
Auch das Festgeld wird bei den Anlegern immer beliebter. War es in den letzten Jahren aufgrund der geringen Zinssätze als nicht attraktiv angesehen, gewinnt es für die Banken an immer größerer Bedeutung. Aktuell erhalten Anleger für Festgeldanlagen von einem Jahr bis zu 5,2% p.a. Zinsen.

 

Allerdings sind diese Anlagen nur für ein Jahr festgeschrieben. Nach Ablauf dieser Zeit müssen die Konditionen mit der Bank erneut verhandelt werden. Sie werden sich dann nach dem Leitzins der Europäischen Zentralbank richten. Diese wiederum sind abhängig von der Höhe der Inflation sowie der Wirtschaftsleistung in Europa und können daher auch wieder sinken. Wer also langfristig Geld anlegen möchte, sollte auch Festgeld wählen, welches für einen längeren Zeitraum, also beispielsweise für fünf Jahre, angelegt werden kann. Die Konditionen für diese Anlagen sind allerdings aktuell nicht attraktiv, sie liegen oftmals sogar unter den Zinssätzen für einjährige Festgelder.

 

Um im langfristigen Anlagebereich eine hohe Rendite zu erzielen, sollten Investmentfonds oder Aktien in einem gut strukturierten Depot allerdings nicht fehlen. Ihr Vorteil ist eine vergleichsweise hohe Rendite, auch wenn zwischenzeitlich Kursverluste entstanden sind. Auf Sicht von zehn Jahren konnten Depots mit einem Aktienanteil daher eine deutlich höhere Performance erwirtschaften. Wie hoch der jeweilige Aktienanteil im Depot ist, muss allerdings mit jedem Anleger nach seiner Anlagementalität besprochen werden. Festgelder können trotz dessen als Sicherheitskomponente angelegt werden.